Die Karkasse ist das zentrale Knochengerüst des Hähnchens, das nach dem Auslösen von Brust, Keulen und Flügeln übrig bleibt. Sie besteht vor allem aus Rücken, Brustbein, Rippen und Knorpelanteilen, an denen bei unseren Karkassen noch sehr gute Fleischreste haften.
Besonders ist ihr hoher Anteil an Knochen und Bindegewebe: Beim langsamen Auskochen lösen sich Gelatine, Mineralstoffe und Aromastoffe, die Brühen und Fonds eine kräftige, vollmundige Struktur und Geschmackstiefe verleihen.
Für eine klare Brühe die Karkasse mit kaltem Wasser aufsetzen und langsam erhitzen.
Mit Suppengemüse, Lorbeer, Pfefferkörnern und Zwiebeln aromatisieren.
Mindestens 2–3 Stunden sanft köcheln lassen, damit sich Gelatine und Geschmack optimal lösen.
Für intensiven Geflügelfond die Karkasse vor dem Kochen im Ofen anrösten.
Brühe nach dem Kochen durch ein feines Sieb passieren und nach Wunsch entfetten.
Lässt sich hervorragend portionsweise einfrieren.